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Lubin ⋅ Princesses de Malabar ⋅ Eau de Parfum

Artikel 161 VON 740

Lubin ⋅ Princesses de Malabar ⋅ Eau de Parfum

Lubin
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Art. Nr. 847613
EAN 3700340570504

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Lubin Princesses de Malabar
Eau de Parfum ⋅ Zerstäuber für Damen

Ein Land, in dem Frauen zu Königinnen werden.

In Malabar, dem heutigen Kerala, an der Südwestküste Indiens, herrschten einst die Naryas, kleine feudale Königshäuser, in denen die Frauen eine zentrale Rolle spielten.

Der Legende nach gab es in den üppigen Wäldern dort Vögel mit leuchtend blauem Gefieder und goldener Kehle, denen man als Hommage an die Nayar Prinzessinnen huldigte. Seither lassen diese wunderschönen Vögel in der Abenddämmerung einzigartige melodische Liebesgesänge erklingen, die ein nach Blumen und Moschus duftender Abendwind bis in den Himmel trägt.

Lubin
Das Haus wurde 1798 von Pierre François Lubin (1774–1853) kurz vor dem Ende der Französischen Revolution gegründet. Der Gründer hatte bereits mit zehn Jahren eine Lehre beim renommierten Parfumeur Francesco Tombarelli in Grasse begonnen und war 1790 nach Paris gezogen, um seine Ausbildung bei Jean-Louis Fargeon (1748–1806) zu vertiefen. Dieser war persönlicher Hoflieferant von Königin Marie Antoinette und belieferte sie auch in der Zeit, als sie nach Ausbruch der Revolution im Gefängnis saß.

Bereits 1830 exportierte Lubin – als erstes französisches Dufthaus überhaupt – seine Produkte nach Nordamerika. Andere Kontinente folgten, und bald wurden Kunden in allen Teilen der Welt beliefert.

1844 kam es zu einem Eigentümerwechsel, da der Gründer keine Erben hatte.

Das Unternehmen ging an Félix Prot über, der das Traditionshaus fortführte und weiter entwickelte. 1855 fiel die Leitung an seinen Sohn Paul Prot, der 1900 in Courbevoie am Stadtrand von Paris die größte Parfum-Produktion Frankreichs eröffnete und das Unternehmen 1920 an seine Söhne Marcel und Pierre übergab.

Ihre Söhne, André und Paul, verkauften Lubin Ende der 1960er Jahre. Weitere Eigentümerwechsel folgten. Nachdem Lubin Ende der 1970er Jahre vorübergehend im Besitz von Henkel war, ging das französische Dufthaus 1984 an den Kölner 4711-Fabrikanten Muelhens über, der 1994 ein Teil der Wella AG in Darmstadt wurde.

Wella bündelte in den Folgejahren seine Kosmetiksparte, zu der nun auch Lubin zählte, unter dem Dach der Cosmopolitan Cosmetics GmbH und wurde 2003 seinerseits von dem amerikanischen Waschmittel- und Kosmetikhersteller Procter & Gamble übernommen.

Im Zuge der zahlreichen Eigentümerwechsel verlor Lubin zeitweilig stark an Bedeutung. 2004 schließlich kam es zu einer Wende. Der französische Unternehmer Gilles Thévenin, der zuvor Kreativ-Direktor von Guerlain und Marketingchef von Rochas gewesen war, übernahm das Dufthaus und begann, die Marke wieder aufzubauen.

Thévenin gelang es zudem, das umfangreiche Archiv des Dufthauses zu retten, das dank der Unterstützung ehemaliger Mitarbeiter sukzessive aufgearbeitet und komplettiert wird. Das erlaubt es Lubin, alte Kompositionen neu aufzulegen. Aktuell hat das Unternehmen 15 verschiedene Düfte im Programm.

Kopfnote: Baumwollblume, Bergamotte
Herznote: Pfirsichfleisch, Weiße Magnolie, Arabischer Jasmin, Ylang-Ylang
Basisnote: Weißer Moschus, Irispulver, Sandelholz, Süßer Amber, Tonkabohne